PIM-Systeme sind jetzt für alle Pflicht!

Mit diesem Vortragsthema hat Thomas Wehlmann am Mittwoch, den 09.10.2019, im Digital Café in Gescher 40 Teilnehmer begeistern können. In einer locken Atmosphäre trifft man sich dort alle 14 Tage zu einem Nachmittagskaffee, um interessante Gesprächspartner kennenzulernen und sein persönliches Netzwerk zu erweitern.

 

Weitere Infos zum Veranstaltungsformat unter
https://www.digitalhub.ms/events/satellit-digital-cafe

Vermeiden Sie Stillstand in Marketing und Vertrieb

Zunächst erläuterte Thomas Wehlmann anhand des Customer Journey die aufkommenden Engpässe bei der Versorgung der Touch Points mit den relevanten Produktinformationen. Zentrale Produkt-Informations-Management-Systeme können hier helfen, Ressourcen zu schonen und Qualität und Aktualität der Informationsversorgung sicherzustellen.

 

Dabei verwies er aber darauf, dass solche PIM-Systeme nur Werkzeuge und keine Lösungen sind. Die Lösung liegt in der Aufbereitung und Granulierung der eigenen Produktdaten. Und dazu brauche es zunächst kein PIM-System, sondern lediglich Excel, so Thomas Wehlmann.

 

Die immer wieder geführten Software-Auswahlprozesse sind sicherlich wichtig, haben aber nach seiner Meinung überhaupt keine Priorität. Viel zu viel Zeit werde in diese Auswahlprozesse investiert, anstatt im Vorfeld die Fokussierung auf die Aufbereitung der Produktdaten zu legen.

 

Weiter zeigte Thomas Wehlmann den Vorteil von kostenfreie Open Source PIM-Systeme auf, die im Funktionsumfang für die Anforderungen mittelständischer Unternehmen vollkommen ausreichend seien. Denn die Systemanforderungen, die immer projekt- und unternehmensspezifisch sind, könnten viele Unternehmen ohne Systemerfahrung häufig im Vorfeld eines Auswahlprozesses gar nicht formulieren.

So forderte Thomas Wehlmann die Teilnehmer auf, die ersten Erfahrungen mit solchen Open Source PIM-Systemen zu sammeln. Vielfach bleiben nach seinen Erfahrungen die Unternehmen im Nachgang bei diesen Systemen, andere haben jederzeit die Möglichkeit, auf andere PIM-Systeme zu migrieren. Der Vorteil dieses Ansatzes liegt darin, dass die Unternehmen zunächst ausschließlich in Ihr Projekt und in keine Lizenzkosten investieren müssen.

 

Im Fazit des Vortrags motivierte er die Teilnehmer, mit der Datenaufbereitung so schnell wie möglich zu starten und die ersten Gehversuche mit einem kostenfreien PIM-System anzustreben. Denn ein gut aufgesetztes Datenmodell könnte später mit überschaubarem Aufwand in jedes andere PIM-System migriert werden. Dann wisse man aber, welche Funktionen konkret gewünscht sind, daraufhin den Anbietermarkt zu recherchieren. Aus seiner Erfahrung heraus bleiben die meisten Unternehmen aber bei dem ausgewählten Open Source Produkt, weil es für die Anforderungen vollkommen ausreichend ist – es geht eben auch nur um die Produktdatenverwaltung.

 

Für Rückfragen oder ein erstes Informationsgespräch können Sie sich direkt an Thomas Wehlmann wenden: twehlmann@p7kommunikation.de oder unter 02591-98059-0.